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Warum nicht einfach das CRM-Modul Ihres ERP-Anbieters nutzen?

In fast allen Unternehmen, die eine CRM-Lösung einführen wollen, wird folgende Frage mindestens einmal gestellt: Warum nicht einfach das CRM-Modul des vorhandenen ERP-Systems nutzen? Aus gutem Grund stemmt sich jeder IT-Verantwortliche gegen eine unnötige Systemvielfalt. So weit so gut… Daher wird den Fachabteilungen, die erstmals ein CRM-System einsetzen wollen, gerne vorgeschlagen doch einfach das CRM-Modul im ERP zu nutzen. Für manche Unternehmen mag dies auch der richtige Weg sein – für viele andere ist er es nicht. Dieser Ratgeberartikel hilft Ihnen bei der Entscheidung.

„Das CRM unseres ERP-Anbieters reicht völlig aus!“

In der Realität ist das nur selten der Fall. Viele ERP-Systeme haben lediglich eine abgespeckte CRM-Lösung an Bord, die nicht viel mehr als ein einfaches Adress- und Aufgabenmanagement beinhaltet. Ein solches Tool reicht oft nicht aus, um moderne und stetig wachsende Anforderungen der Fachabteilungen Marketing, Vertrieb und Service voll abzudecken. Kein Wunder: ERP-Anbieter investieren oft weniger in die Weiterentwicklung und den Ausbau ihrer CRM-Module als spezialisierte Anbieter.

Insbesondere im B2B-Umfeld werden leistungsstarke und vor allem flexible CRM-Systeme benötigt. Die Prozesse sind komplex und müssen durch spezifische CRM-Lösungen unterstützt werden. Allein durch ihre Erfahrung haben in diesem Bereich spezialisierte CRM-Anbieter oftmals die weitaus besseren Konzepte in der Schublade als breit aufgestellte ERP-Anbieter.

„Das CRM unseres ERP-Anbieters ist so schön billig!“

Dieses Argument ist für Unternehmen aus dem B2B-Umeld nur auf den ersten Blick richtig. Unzureichende Funktionalität, mangelhafte Prozessunterstützung und sperrige Benutzeroberflächen treiben den Preis bereits mittelfristig in die Höhe. Wieviel Geld verlieren Sie, wenn Prozesse nur suboptimal funktionieren? Was bringt Ihnen eine Software, wenn diese nicht von den Mitarbeitern akzeptiert wird? Diese Fragen kann sich jeder selbst beantworten…

Spezialisierte CRM-Hersteller haben auch hier die Nase vorn. Umfassende, auf die einzelnen Benutzer zugeschnittene Funktionalität, passgenaue Prozessunterstützung und einfach bedienbare Oberflächen sorgen für eine weitaus höhere Performance des CRM-Einsatzes – und für eine schnelle Amortisation der Investition.

„Das CRM unseres ERP-Anbieters ist voll integriert – ein drittes System muss erst angekoppelt werden!“

Dieser Punkt geht auf den ersten Blick an die ERP-Anbieter, obwohl es immer noch ERP-Anbieter auf dem Markt gibt, die ihr CRM-Modul nur schwach angebunden haben. Dies ist oft bei Systemen der Fall, die nachträglich hinzugekauft wurden. Natürlich ist in diesem Fall eine Schnittstelle bereits vorhanden und muss nicht erst aufgebaut werden. Doch wie robust, flexibel und umfassend diese ist, steht auf einem anderen Blatt.

Bedenken Sie das mit hoher Warscheinlichkeit die vorhandene Standardkopplung auf Ihre Bedürfnisse hin angepasst werden muss!

Wer sich für eine spezialisierte CRM-Software entscheidet, muss nicht zwangsläufig Abstriche in puncto Integration hinnehmen. Auf Basis vieler Projekte bieten CRM-Anbieter oftmals erweiterbare Standardschnittstellen zu diversen Systemen an. Ein Gespräch über die Erfahrungen des Anbieters mit der Anbindung Ihres ERP-Systems lohnt sich in jedem Fall. Zunächst sollten Sie sich jedoch darüber im Klaren sein, ob eine Integration überhaupt erforderlich ist und welchen Umfang und Tiefe diese haben soll.

Fazit – Entscheidung CRM-Modul von ERP-Systemen VERSUS spezifische CRM-Software

Bevor die Entscheidung pro oder contra ERP-Modul oder Best-of-Breed-Speziallösung getroffen wird, muss klar sein, welche CRM-Anforderungen die einzelnen Fachbereiche tatsächlich stellen. Leitfragen sind hier:

  • Wird eine Kopplung zum ERP und anderen Systemen benötigt und wie umfassend sollen diese sein?
  • Was würden die Anpassungen kosten die nötig sind um das ERP-Modul auf Ihre Anforderungen hin zu zuschneiden?
  • Unterschätzen Sie auch nicht die immer wieder genannte „Userakzeptanz“. Möchten die Kollegen aus dem Vertrieb, Marketing und Service wirklich gerne mit den Oberflächen ihres ERP-Systems arbeiten?

Die Antworten auf diese Fragen geben Ihnen ein gutes Fundament für Ihre Entscheidung.

Autor:


cta-erp

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